Strompreisentwicklung: Wie sich der Strompreis entwickelt und was ihn treibt
Strom & Preise

Strompreisentwicklung: Wie sich der Strompreis entwickelt und was ihn treibt

Der Strompreis für Haushalte ist seit 2021 durch Krise, Deckel und Reform gegangen – und hat sich zuletzt wieder beruhigt. Hier findest du die Entwicklung der letzten zehn Jahre, die aktuelle Preiszusammensetzung und die Faktoren, die deinen nächsten Abschlag beeinflussen.

Stand: 23.09.2026 Lesezeit: 11 Minuten Quelle: BDEW, strom-report.com, Bundestag
Inhalt anzeigen
  1. Strompreis-Entwicklung seit 2016
  2. Woraus sich der Strompreis zusammensetzt
  3. Was den Preis aktuell treibt
  4. EEG-Umlage, Strompreisbremse und Netzentgelt-Zuschuss
  5. Wie geht es weiter?
  6. Werkzeug: Tarif prüfen
  7. Tipps & Tricks
  8. Häufige Fragen
  9. Persönliche Anfrage
  10. Fazit

Kurz gesagt: Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag 2026 laut BDEW bei rund 37,0 Cent pro Kilowattstunde – niedriger als in den Krisenjahren 2022 und 2023, aber weiterhin deutlich über dem Niveau vor 2021. Getrieben wird der Preis heute weniger vom Krieg in der Ukraine als von Netzentgelten, CO2-Preis und Abgaben; die EEG-Umlage ist seit Juli 2022 weggefallen, die Strompreisbremse lief bis April 2024. Wer seinen Vertrag seit über einem Jahr nicht geprüft hat, zahlt häufig mehr als nötig.

Wie sich diese 37,0 Cent aufteilen und warum daneben ein amtlicher Wert von 40,55 Cent kursiert, erklärt der Ratgeber Strompreis pro kWh 2026.

Strompreisentwicklung 2026: Was den Preis bestimmt

Die Strompreisentwicklung 2026 wird vor allem durch den Strommarkt, die Höhe der Netzentgelte und staatliche Preisbestandteile geprägt. Für private Haushalte in Deutschland zählt deshalb nicht nur der aktuelle Strompreis, sondern auch der eigene Stromverbrauch: Jede Kilowattstunde Strom wirkt direkt auf die Stromkosten.

Die Entwicklung der Strompreise verläuft nicht gleichmäßig. Preise an der Strombörse reagieren kurzfristig auf Nachfrage, Gaspreise und erneuerbare Energien; Stromtarife für Verbraucher ändern sich meist verzögert. Wer flexibel vergleichen kann, findet daher nicht automatisch bundesweit denselben günstigen Preis.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aktueller Schnitt: rund 37,0 ct/kWh für Haushaltskunden im Jahresverlauf 2026, leicht rückläufig gegenüber den beiden Vorjahren.
  • Höchststand 2023: mit rund 47 ct/kWh markierte 2023 den bisherigen Spitzenwert, ausgelöst durch die Energiekrise nach 2021.
  • Drei große Eingriffe: EEG-Umlage-Wegfall (Juli 2022), Strompreisbremse (Januar 2023 bis April 2024) und ein Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten wirken seither auf den Preis.
  • Kein Fixpreis: Netzentgelte, Umlagen und Steuern unterscheiden sich je Netzgebiet und Anbieter – der Bundesdurchschnitt ist nur eine Orientierung.

Strompreis-Entwicklung seit 2016

Der Strompreis für Haushalte in Deutschland war über viele Jahre vergleichsweise stabil und stieg erst mit der Energiekrise ab 2021 sprunghaft an. Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen Haushaltsstrompreises je Kilowattstunde:

JahrØ Strompreis (ct/kWh)
201629,75
201730,36
201830,33
201931,18
202032,25
202132,84
202246,27
202347,01
202440,22
202539,8
202637,0

Zwischen 2016 und 2021 stieg der Preis moderat um rund drei Cent je Kilowattstunde. Mit dem Ausfall russischer Gaslieferungen und den daraus folgenden Preissprüngen an den Energiemärkten kletterte der Durchschnittspreis 2022 und 2023 auf über 46 Cent – ein Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber 2021. Seit 2024 sinkt der Preis wieder leicht, bleibt aber deutlich über dem Vorkrisenniveau. Die Werte für 2016 bis 2026 stammen von strom-report.com; der aktuelle Wert 2026 ist zusätzlich durch die BDEW-Strompreisanalyse belegt.

Strompreis im Jahresvergleich
2016vor der Energiekrise
29,75 ct/kWh
2021letztes Jahr vor dem Preissprung
32,84 ct/kWh
2023bisheriger Höchststand
47,01 ct/kWh
2026aktueller Schnitt
37,0 ct/kWh
015 ct/kWh30 ct/kWh47 ct/kWh
Lesehilfe: Die Balkenlänge zeigt den Durchschnittspreis je Kilowattstunde im jeweiligen Jahr, bezogen auf den bisherigen Höchststand 2023 (47,01 ct/kWh = 100 %). Werte laut strom-report.com und BDEW-Strompreisanalyse.

Woraus sich der Strompreis zusammensetzt

Der Preis, den du je Kilowattstunde zahlst, setzt sich aus drei großen Blöcken zusammen. Laut BDEW-Strompreisanalyse lagen die Anteile 2026 wie folgt:

Beschaffung & Vertrieb

rund 15,2 ct/kWh (ca. 41 % des Gesamtpreises) – Einkauf der Energie am Großhandelsmarkt, Vertriebskosten und Marge des Lieferanten.

Netzentgelte

rund 9,2 ct/kWh (ca. 25 % des Gesamtpreises) – Nutzung der Strom- und Verteilnetze, reguliert von der Bundesnetzagentur, regional unterschiedlich.

Steuern, Abgaben & Umlagen

rund 12,6 ct/kWh (ca. 34 % des Gesamtpreises) – Stromsteuer, Konzessionsabgabe, Umsatzsteuer sowie verbliebene Umlagen wie die KWKG-Umlage.

Beschaffung und Vertrieb bleiben damit der größte Einzelposten, gefolgt von Steuern und Abgaben sowie den Netzentgelten. Anders als in den Krisenjahren ist der staatlich regulierte Anteil heute nicht mehr der Haupttreiber für Preisunterschiede zwischen Anbietern – das ist vor allem der Beschaffungspreis.

Ganter Spezial-Tipp

Vergleiche nie nur den Gesamtpreis, sondern auch, wie hoch der Arbeitspreis im Verhältnis zur Grundgebühr ist. Bei niedrigem Verbrauch lohnt sich oft ein Tarif mit geringerer Grundgebühr, auch wenn der Arbeitspreis minimal höher liegt.

Was den Preis aktuell treibt

Der Strompreis hängt nicht an einer einzelnen Ursache, sondern an mehreren Faktoren, die sich gegenseitig verstärken oder abschwächen können:

Preistreiber im Überblick

Großhandelspreise an der StrombörseDer Preis an der Börse folgt dem sogenannten Merit-Order-Prinzip: Das teuerste noch benötigte Kraftwerk bestimmt den Preis für alle Anbieter in der jeweiligen Stunde.

Marktpreis

CO2-Preis nach dem BrennstoffemissionshandelsgesetzFossile Kraftwerke müssen für ihren CO2-Ausstoß zahlen. Das verteuert Strom aus Gas- und Kohlekraftwerken und wirkt sich über den Merit-Order-Mechanismus auf den Börsenpreis aus.

CO2-Preis

Netzausbau für die EnergiewendeDer Ausbau von Strom- und Verteilnetzen für mehr Wind- und Solarstrom sowie E-Mobilität wird über die Netzentgelte auf die Verbraucher umgelegt.

Netzentgelte

Gaspreis als KopplungsfaktorAuch wenn Gas nur einen Teil des deutschen Strommix ausmacht, bestimmen Gaskraftwerke wegen der Merit-Order oft den Preis in Stunden mit wenig Wind und Sonne.

Gaspreis
Lesehilfe: „Marktpreis“ und „CO2-Preis“ wirken indirekt über die Strombörse und schwanken kurzfristig am stärksten. Netzentgelte steigen strukturell mit dem Ausbau der Netze. Der Gaspreis bleibt in Stunden mit wenig Wind und Sonne oft preisbestimmend, ohne selbst der Haupttreiber zu sein.

EEG-Umlage, Strompreisbremse und Netzentgelt-Zuschuss

Seit 2022 hat der Staat mehrfach in den Strompreis eingegriffen, um Haushalte zu entlasten. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

EEG-Umlage-Wegfall

Die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien wurde zum 1. Juli 2022 vollständig gestrichen. Zuvor lag sie 2022 noch bei 1,86 ct/kWh. Seither wird der Ausbau erneuerbarer Energien aus dem Bundeshaushalt finanziert.

Strompreisbremse

Die gesetzliche Strompreisbremse (StromPBG) deckelte von Januar 2023 bis zum verlängerten Ende am 30. April 2024 den Preis auf 40 ct/kWh für 80 Prozent des im September 2022 gemeldeten Vorjahresverbrauchs. Verbrauch darüber wurde regulär abgerechnet.

Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten

Ein Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten senkt seit einiger Zeit die Netzkosten. Laut BDEW trugen niedrigere Netzentgelte 2026 mit einem Rückgang von rund 1,7 ct/kWh spürbar zum insgesamt sinkenden Strompreis bei.

Diese drei Eingriffe erklären einen wesentlichen Teil der Preisschwankungen der letzten Jahre – unabhängig davon, welchen Anbieter du hast.

Wie geht es weiter?

Eine seriöse Prognose für Strompreise ist naturgemäß mit Unsicherheit behaftet, weil Börsenpreise, Wetter, Geopolitik und Regulierung kurzfristig zusammenwirken. Zur Einordnung einige öffentlich verfügbare Einschätzungen:

  • Eine Prognose des Bundeswirtschaftsministeriums geht von einer Stabilisierung der Preise bis Mitte der 2020er-Jahre aus, mit einem für 2035 genannten Richtwert von rund 38,9 ct/kWh für Haushalte.
  • Der Analysedienst BloombergNEF rechnet bei den Großhandelspreisen mit einem Rückgang bis etwa 2035, gefolgt von einem erneuten Anstieg bis 2050 – vor allem wegen höherer Nachfrage durch Elektromobilität und Wärmepumpen.

Diese Zahlen sind Szenarien, keine Garantien. Für deine eigene Planung ist der aktuelle Marktpreis deines Vertrags wichtiger als eine Prognose für 2040.

Strompreise 2027: Was bis jetzt feststeht

Eine belastbare Zahl für den Haushaltsstrompreis 2027 gibt es noch nicht. Zwei Stellschrauben sind aber schon erkennbar (Stand: 23.09.2026):

  • Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten: Die Bundesregierung will die Übertragungsnetzkosten auch in den Jahren 2027 bis 2029 aus Bundesmitteln bezuschussen, ein Gesetzentwurf dazu liegt seit dem 2. September 2026 vor. Im Regierungsentwurf für den Klima- und Transformationsfonds sinkt der Zuschuss für 2027 von 6,5 auf rund 5,53 Milliarden Euro. Beschlossen ist das noch nicht – der Haushalt 2027 ist noch nicht verabschiedet.
  • Netzentgelte für 2027: Netzbetreiber müssen ihre Entgelte für das Folgejahr nach § 20 Abs. 1 EnWG spätestens zum 15. Oktober veröffentlichen – sind sie bis dahin nicht ermittelt, zumindest die voraussichtliche Höhe. Ab Mitte Oktober lässt sich also für dein Netzgebiet absehen, wohin sich dieser Preisbestandteil bewegt.

Ob dein Tarif 2027 teurer oder günstiger wird, hängt außerdem davon ab, wie dein Anbieter Strom eingekauft hat. Eine Preisänderung muss er dir außerhalb der Grundversorgung spätestens einen Monat vorher mitteilen, dann hast du ein Sonderkündigungsrecht (§ 41 Abs. 5 EnWG); in der Grundversorgung gelten sechs Wochen (§ 5 Abs. 2 StromGVV). Was du bei einem Preisschreiben tun kannst, steht im Ratgeber zum Sonderkündigungsrecht Strom, die Mehrkosten rechnest du mit dem Preiserhöhungsrechner aus.

Was du jetzt tun kannst

Unabhängig davon, wie sich der Strompreis langfristig entwickelt: Der wirksamste Hebel bleibt der eigene Vertrag. Ein alter Tarif mit auslaufender Preisgarantie oder automatischer Verlängerung kostet oft mehr, als der aktuelle Marktdurchschnitt hergibt. Wirkt deine Stromrechnung ungewöhnlich hoch, lohnt sich zuerst der Blick auf die letzte Abrechnung, bevor du vergleichst.

In vier Schritten zum passenden Tarif
Vertrag und letzte Abrechnung prüfen Laufzeit, Preisgarantie, Kündigungsfrist sowie aktueller Arbeits- und Grundpreis aus der letzten Jahresrechnung heraussuchen.
Preis mit dem Marktdurchschnitt vergleichen Den eigenen ct/kWh-Preis dem aktuellen Schnitt von rund 37,0 ct/kWh (2026) gegenüberstellen – bezogen auf Netzgebiet und Verbrauch.
Kostenlosen Tarifcheck nutzen In wenigen Minuten zeigt der Tarifcheck, ob ein günstigerer, zum eigenen Verbrauch passender Tarif verfügbar ist.
Wechsel oder Anpassung anstoßen Passt ein neuer Tarif besser, lässt sich der Wechsel meist online abschließen. Läuft der bestehende Vertrag noch, hilft oft schon eine Anpassung der Preisgarantie.
Lesehilfe: Die Reihenfolge macht den Unterschied: Erst der Vergleich mit dem Marktdurchschnitt zeigt, ob sich ein Wechsel überhaupt lohnt – danach entscheidet der Tarifcheck über den konkreten nächsten Schritt.

Tipps & Tricks zur Strompreisentwicklung

  1. Vertrag jährlich prüfen. Ein Tarif, der vor zwei oder drei Jahren günstig war, ist es heute oft nicht mehr – besonders wenn er in die Grundversorgung gerutscht ist.
  2. Nicht nur auf den Bundesdurchschnitt schauen. Netzentgelte unterscheiden sich je nach Netzgebiet teils deutlich – dein persönlicher Vergleich zählt mehr als die bundesweite Statistik.
  3. Verbrauch realistisch einschätzen. Eine korrekte Verbrauchsangabe verhindert hohe Nachzahlungen oder unnötig hohe Abschläge.
  4. Preisgarantie und Laufzeit abwägen. Eine längere Preisgarantie kann bei erwarteten Preisanstiegen sinnvoll sein, bindet dich aber auch, wenn die Preise sinken.

Persönliche Anfrage: Passt dein Tarif noch?

Statt jede Strompreis-Prognose selbst einzuordnen, kannst du einfach prüfen lassen, ob dein aktueller Vertrag noch zum Marktniveau passt. Der Tarifcheck ist kostenlos und unverbindlich.

Wir vergleichen Angebote aus unserem Partnernetzwerk, keinen vollständigen Markt. Für dich ist die Prüfung kostenlos; kommt ein Vertrag zustande, erhalten wir eine Vergütung vom Anbieter. Wie wir mit deinen Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen zur Strompreisentwicklung

Wie hoch ist der Strompreis aktuell in Deutschland?
Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag laut BDEW-Strompreisanalyse 2026 bei rund 37,0 Cent pro Kilowattstunde. Dein tatsächlicher Preis hängt von Netzgebiet, Anbieter und Tarif ab und kann davon abweichen.
Warum war der Strompreis 2022 und 2023 so hoch?
Der Ausfall russischer Gaslieferungen und die daraus folgende Energiekrise trieben die Großhandelspreise stark nach oben. 2023 erreichte der Durchschnittspreis mit rund 47 Cent pro Kilowattstunde den bisherigen Höchststand.
Was ist aus der EEG-Umlage geworden?
Die EEG-Umlage wurde zum 1. Juli 2022 vollständig abgeschafft. Zuvor lag sie 2022 bei 1,86 Cent pro Kilowattstunde. Die Förderung erneuerbarer Energien wird seither aus dem Bundeshaushalt finanziert statt über den Strompreis umgelegt.
Gilt die Strompreisbremse noch?
Nein. Die gesetzliche Strompreisbremse galt von Januar 2023 bis zum verlängerten Ende am 30. April 2024 und deckelte den Preis auf 40 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Seit Mai 2024 gilt sie nicht mehr.
Woraus setzt sich der Strompreis zusammen?
Aus drei Blöcken: Beschaffung und Vertrieb (rund 41 Prozent), Netzentgelte (rund 25 Prozent) sowie Steuern, Abgaben und Umlagen (rund 34 Prozent), jeweils bezogen auf die BDEW-Strompreisanalyse 2026.
Steigt der Strompreis in den nächsten Jahren weiter?
Das lässt sich nicht sicher vorhersagen. Eine Prognose des Bundeswirtschaftsministeriums geht von einer Stabilisierung mit moderatem Anstieg bis 2035 aus, während Analysten wie BloombergNEF bei den Großhandelspreisen mittelfristig eher einen Rückgang erwarten. Beides sind Szenarien, keine Garantien.
Warum unterscheiden sich Netzentgelte je nach Wohnort?
Netzentgelte werden regional erhoben und hängen unter anderem davon ab, wie viel in den lokalen Netzausbau investiert werden muss. Gebiete mit hohem Zubau an Wind- oder Solaranlagen haben teils höhere Netzentgelte als andere Regionen.
Lohnt sich angesichts der Preisentwicklung ein Anbieterwechsel?
Das hängt von deinem aktuellen Vertrag ab. Wer seit Längerem in der Grundversorgung oder einem ausgelaufenen Altvertrag steckt, zahlt häufig mehr als der aktuelle Marktdurchschnitt – auch ein Wechsel trotz laufendem Vertrag ist in bestimmten Fällen möglich. Ein individueller Vergleich zeigt, ob sich ein Wechsel für dich lohnt.

Fazit: Strompreisentwicklung im Blick behalten, Vertrag regelmäßig prüfen

Der Strompreis ist seit 2021 durch eine Reihe außergewöhnlicher Eingriffe gegangen – Energiekrise, Strompreisbremse, Wegfall der EEG-Umlage – und hat sich 2026 bei rund 37,0 ct/kWh wieder deutlich unter dem Krisenniveau eingependelt. Für deinen eigenen Vertrag zählt trotzdem weniger die bundesweite Kurve als das, was tatsächlich auf deiner Abrechnung steht. Wer zusätzlich mit Gas heizt, findet die Entsprechung im Beitrag zur Gaspreisentwicklung 2026 – dort stehen der aktuelle Stand, die Preisbestandteile und die Frage, ob sich Festschreiben lohnt.

Wer seinen Tarif seit über einem Jahr nicht verglichen hat, zahlt häufig mehr, als der aktuelle Marktdurchschnitt hergibt. Ein kostenloser Tarifcheck zeigt in wenigen Minuten, ob sich ein Wechsel für dich lohnt.

Redaktion Ganter Energie Wir erklären Strom- und Gasthemen so, dass du danach selbst entscheiden kannst. Deutschlandweit online, auf Wunsch per WhatsApp. Stand: 23.09.2026. Historische Preiswerte und Prognosen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen und können nachträglich revidiert werden. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Tarif- oder Rechtsberatung.

Quellen