Gasheizung Kosten 2026: Anschaffung, Einbau und laufende Kosten
Ratgeber Gas

Gasheizung Kosten 2026: Anschaffung, Einbau und laufende Kosten

Was eine neue Gasheizung oder Gastherme kostet, welche Zusatzkosten anfallen, was der Betrieb pro Jahr und Monat kostet und was das neue Heizungsgesetz bedeutet. Mit Kosten-Check.

10 Minuten Lesezeit Quellen: co2online, BDEW, GModG Aktualisiert am 26. September 2026
Dein Kosten-Check

Was kostet deine Gasheizung im Jahr?

Trag deinen Gasverbrauch, deinen Gaspreis und die Anschaffungskosten ein. Der Check zeigt dir die laufenden Kosten pro Jahr und Monat und die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer.

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So rechnet der Check

Gaskosten = Verbrauch × Gaspreis. Strom = Strom-kWh × 37 Cent. Laufende Kosten = Gas + Strom + Wartung. Gesamtkosten = Anschaffung + laufende Kosten × Nutzungsdauer.

Der Check rechnet mit gleichbleibenden Preisen. Steigende Gas- und CO2-Preise, der Bio-Anteil ab 2029 bei neuen Heizungen, Reparaturen und die Gebühren des Schornsteinfegers sind nicht enthalten. Das Ergebnis ist eine Orientierung, kein Angebot.

Inhaltsverzeichnis
  1. Anschaffung und Einbau
  2. Kosten im Detail
  3. Gastherme austauschen
  4. Laufende Kosten
  5. Kosten pro Monat
  6. Gasheizung für 200 qm
  7. Gesamtkosten über 20 Jahre
  8. Was das Gesetz kostet
  9. Förderung
  10. Umstieg auf Wärmepumpe
  11. Kosten senken
  12. Fünf Tipps
  13. Gastarif prüfen
  14. Häufige Fragen
  15. Fazit

Kurz gesagt: Eine neue Gasheizung kostet laut co2online komplett mit Einbau rund 6.000 bis 9.000 Euro. Teurer ist der Betrieb: Bei 20.000 kWh Gas im Jahr und dem BDEW-Durchschnittspreis zahlst du für Gas, Strom und Wartung rund 2.609 Euro im Jahr, etwa 217 Euro im Monat. Über 20 Jahre macht die Anschaffung damit nur rund ein Achtel der Gesamtkosten aus. Förderung gibt es für eine reine Gasheizung nicht.

Beim Kauf einer Gasheizung schauen viele zuerst auf den Preis. Bei der Gasheizung ist das der kleinere Teil der Rechnung. Den größeren Teil zahlst du jedes Jahr über die Gasrechnung, dazu kommen Strom, Wartung und Schornsteinfeger. Ab 2029 kommt bei neuen Gasheizungen der vorgeschriebene Bio-Anteil hinzu.

Hier erfährst du, was eine neue Gasheizung oder Gastherme kostet, welche Einzelposten dazukommen, wie hoch die laufenden Kosten pro Jahr und Monat sind, was das neue Heizungsgesetz kostet und wie du die Kosten senkst. Mit Kosten-Check zum Selbstrechnen.

Das Wichtigste in Kürze

Der Kaufpreis ist klein, der Gaspreis entscheidet.

  • 6.000 bis 9.000 Euro kostet eine Gaszentralheizung komplett mit Einbau (co2online).
  • Rund 2.609 Euro im Jahr kosten Gas, Strom und Wartung bei 20.000 kWh (eigene Beispielrechnung).
  • Keine Förderung für eine reine Gasheizung, dafür ab 2029 ein Bio-Anteil bei neuen Anlagen.

Was kostet eine neue Gasheizung mit Einbau und Montage?

Die Kosten und Preise für eine neue Gasheizung nennt co2online so (Stand 21.05.2026):

ArtKostenWas drin ist
Gaszentralheizung6.000 bis 9.000 EuroKomplettpreis mit Einbau
Gasetagenheizung3.500 bis 5.000 Euronur Wärmeerzeuger

Die Spanne ist groß, weil jedes Haus anders ist und nicht jede Modernisierung gleich viel Umbau braucht. Entscheidend sind die Leistung des Geräts, ob ein Warmwasserspeicher dazugehört und ob Abgasleitung, Gasanschluss oder Heizkörper angepasst werden müssen. Ein fester Preis ohne Blick in deinen Heizungskeller ist deshalb nur eine grobe Schätzung. Hol dir mindestens zwei Angebote ein und vergleich die einzelnen Posten.

Kosten und Preise im Detail: Gerät, Einbau, Zusatzkosten

Die Einzelposten nach co2online:

PostenKosten
Gas-Brennwertgerät, wandhängend2.500 bis 4.000 Euro
Gas-Brennwertgerät, bodenstehend3.500 bis 6.000 Euro
Warmwasserspeicher500 bis 1.500 Euro
Abgasleitung inklusive Einbau600 bis 1.500 Euro
Montage und Inbetriebnahme300 bis 500 Euro
Ausbau der alten Heizung150 bis 300 Euro
Hydraulischer Abgleich500 bis 900 Euro
Neuer Gasanschluss500 bis 2.500 Euro

Quelle: co2online, Stand 21.05.2026. Nicht jeder Posten fällt bei jedem Haus an.

  • Von Öl auf Gas: Bei der Umstellung von Öl auf Gas kommen oft ein neuer Gasanschluss und eine neue Abgasleitung dazu. co2online rechnet für einen solchen Umbau mit allen Anpassungen mit rund 10.000 Euro.
  • Brennwert statt Niedertemperatur: Ein Niedertemperaturkessel kostet laut co2online nur 1.500 bis 2.000 Euro, nutzt die Wärme im Abgas aber nicht. Neue Gasheizungen sind heute in der Regel Gas-Brennwertkessel oder wandhängende Brennwertthermen. Die Brennwerttechnik nutzt auch die Wärme im Abgas.
Angebote richtig vergleichen

Achte darauf, dass alle Angebote dieselben Posten enthalten: Gerät, Speicher, Abgasleitung, Montage, Ausbau und Entsorgung der alten Anlage und den hydraulischen Abgleich. Ein Angebot ohne Abgleich wirkt günstiger, die Heizung arbeitet aber oft schlechter.

Gastherme austauschen: Was kostet der Tausch mit Einbau?

Wird eine alte Gastherme gegen eine neue getauscht, bleibt der Gasanschluss meist bestehen. Rechnest du die Einzelposten von co2online für eine wandhängende Brennwerttherme zusammen, ergibt sich:

PostenKosten
Gas-Brennwerttherme, wandhängend2.500 bis 4.000 Euro
Montage und Inbetriebnahme300 bis 500 Euro
Ausbau der alten Therme150 bis 300 Euro
Tausch mit Einbaurund 2.950 bis 4.800 Euro
falls nötig: Abgasleitung600 bis 1.500 Euro
empfohlen: hydraulischer Abgleich500 bis 900 Euro

Eigene Summe aus den Einzelposten von co2online (Stand 21.05.2026). Wechselst du von einem alten Heizwert- oder Niedertemperaturgerät auf Brennwert, braucht die neue Therme laut co2online einen geeigneten Schornstein oder eine passende Abgasleitung und eine Ableitung für das Kondensat. Dann können die Kosten für die Abgasleitung dazukommen. Für eine Gasetagenheizung in der Wohnung nennt co2online 3.500 bis 5.000 Euro für den Wärmeerzeuger.

Gasheizung kaufen in vier Schritten
1. Bedarf klärenVerbrauch, Warmwasser und Zustand von Abgasweg und Anschluss.
2. Angebote vergleichenMindestens zwei, mit denselben Posten.
3. Bio-Pflicht planenAb 2029 Tarif mit Bio-Anteil oder Alternative.
4. Gastarif prüfenDer Gaspreis bestimmt die Kosten der nächsten Jahre.
Der Kaufpreis fällt einmal an, der Gaspreis jedes Jahr.

Betriebskosten einer Gasheizung: laufende Kosten pro Jahr

Die Betriebskosten einer Gasheizung setzen sich aus vier Posten zusammen:

  • Gas: der mit Abstand größte Posten. Im Preis stecken neben dem Erdgas selbst auch Netzentgelte, Steuern und der CO2-Preis. Der BDEW nennt für 2026 bisher einen durchschnittlichen Gaspreis von 11,93 Cent pro kWh im Einfamilienhaus und 11,17 Cent in Mehrfamilienhäusern, jeweils mit anteiligem Grundpreis (Stand 24.08.2026). Was hinter dem Preis steckt, erklärt der Ratgeber Gaspreis pro kWh.
  • Strom: Pumpe und Regelung brauchen laut co2online rund 120 bis 700 kWh im Jahr. Details stehen im Ratgeber Gasheizung Stromverbrauch.
  • Wartung: Die Kosten für die Wartung liegen laut co2online bei 80 bis 220 Euro im Jahr, im Schnitt 130 Euro. Sie sollte jährlich von einer Fachkraft gemacht werden.
  • Schornsteinfeger: Er prüft die Anlage und den Schornstein oder die Abgasleitung in festen Abständen. Die Gebühren hängen von Anlage und Bundesland ab und sind in der Beispielrechnung nicht enthalten.

So sieht das in zwei Beispielen aus:

PostenEinfamilienhaus, 20.000 kWhWohnung, 10.000 kWh
Gasrund 2.386 Euro (11,93 ct)rund 1.117 Euro (11,17 ct)
Strom für die Heizungrund 93 Euro (250 kWh)rund 44 Euro (120 kWh)
Wartung130 Euro130 Euro
Summe pro Jahrrund 2.609 Eurorund 1.291 Euro

Eigene Beispielrechnung mit BDEW-Durchschnittspreisen, Strom zu 37 Cent pro kWh und der durchschnittlichen Wartung nach co2online. Im Gaspreis steckt der CO2-Preis bereits drin: Bei 65 Euro je Tonne sind das rund 1,41 Cent pro Kilowattstunde, im Einfamilienhaus-Beispiel also rund 282 Euro im Jahr. Wie der CO2-Preis 2026 berechnet wird, steht im Ratgeber CO2-Preis 2026.

Wie viel Gas ist für dein Haus normal? Prüf deinen Verbrauch, bevor du die Kosten rechnest.

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Was kostet eine Gasheizung im Monat?

Teilst du die Jahreskosten durch zwölf, kommst du im Einfamilienhaus-Beispiel auf rund 217 Euro im Monat, in der Wohnung auf rund 108 Euro. Dein eigener Wert hängt fast nur an zwei Zahlen: deinem Verbrauch und deinem Gaspreis. Beides steht auf deiner Gasrechnung.

Dein monatlicher Abschlag ist nicht dasselbe. Er ist eine Vorauszahlung, die der Anbieter nach deinem letzten Verbrauch festlegt. Wartung und Schornsteinfeger zahlst du separat. Ob dein Verbrauch im normalen Bereich liegt, zeigt der Ratgeber Gasverbrauch, die Heizkosten je Quadratmeter ordnet der Ratgeber Heizkosten pro qm ein.

Was kostet eine Gasheizung für 200 qm?

Die Anschaffung hängt vor allem an Gerät und Umbau, weniger an der Wohnfläche. Ein großes Haus kann aber ein leistungsstärkeres Gerät brauchen. Welche Leistung passt, rechnet der Fachbetrieb über die Heizlast aus.

Stärker wirkt die Fläche auf die laufenden Kosten. Der Heizspiegel 2026 ordnet den Gasverbrauch für Gebäude mit 150 bis 250 m² so ein: niedrig bis 67 kWh, mittel bis 123 kWh und erhöht bis 197 kWh pro Quadratmeter und Jahr, jeweils mit Warmwasser. Für 200 m² ergibt das:

VerbrauchGas pro JahrGas, Strom und Wartungpro Monat
niedrig (67 kWh/m²)13.400 kWhrund 1.821 Eurorund 152 Euro
mittel (123 kWh/m²)24.600 kWhrund 3.157 Eurorund 263 Euro
erhöht (197 kWh/m²)39.400 kWhrund 4.923 Eurorund 410 Euro

Eigene Beispielrechnung mit der jeweiligen Obergrenze der Heizspiegel-Stufe, 11,93 Cent pro kWh Gas, 250 kWh Strom zu 37 Cent und 130 Euro Wartung. Die Heizspiegel-Werte stehen im Ratgeber Gasverbrauch.

Kosten einer Gasheizung über 20 Jahre: Warum der Kaufpreis nur ein Achtel ist

Eine Gasheizung hält laut Herstellerangaben, die co2online nennt, 15 bis 25 Jahre. Rechnest du im Einfamilienhaus-Beispiel mit 7.500 Euro Anschaffungskosten und 20 Jahren Nutzung, ergibt sich:

PostenÜber 20 Jahre
Anschaffung inklusive Einbau7.500 Euro
Laufende Kosten (2.609 Euro × 20)rund 52.170 Euro
Gesamtkostenrund 59.670 Euro

Eigene Beispielrechnung mit gleichbleibenden Preisen. Die Anschaffung macht darin rund 13 Prozent aus, also etwa ein Achtel. Steigen Gas- oder CO2-Preis, wächst der Anteil der laufenden Kosten weiter. Reparaturen, Schornsteinfeger und der Bio-Anteil ab 2029 sind noch nicht enthalten. Mit dem Kosten-Check oben rechnest du mit deinen eigenen Zahlen.

Was das Heizungsgesetz 2026 für die Kosten bedeutet

Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Die 65-Prozent-Regel ist entfallen, Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen darfst du wieder frei einbauen. Deine alte Gasheizung darf weiterlaufen und repariert werden. Für neue Anlagen kommen aber zwei Kostenpunkte dazu:

  • Bio-Treppe: Wer nach dem 29. Juli 2026 eine neue Gasheizung einbaut, muss ab 2029 einen Mindestanteil klimaneutraler Brennstoffe wie Biomethan nutzen: 10 Prozent, ab 2030 15 Prozent, ab 2035 30 Prozent und ab 2040 60 Prozent (§ 43 GModG). In der Praxis heißt das meist ein Gastarif mit Biomethan-Anteil. Solche Tarife kosten in der Regel mehr als reines Erdgas.
  • CO2-Preis: Er verteuert das Heizen mit Gas. 2026 liegt er in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne. Für 2027 plant die Bundesregierung denselben Korridor, ab 2028 soll sich der Preis im europäischen Emissionshandel am Markt bilden. Wohin er dann geht, ist offen. Details stehen im Ratgeber CO2-Preis 2027.

Statt über den Brennstoff kannst du die Bio-Pflicht auch anders erfüllen, zum Beispiel mit einer Solarthermieanlage oder als Hybridheizung mit Wärmepumpe. Das kostet zusätzlich in der Anschaffung, senkt aber den Gasbedarf. Alle Regeln im Detail erklärt der Ratgeber Heizungsgesetz 2026.

Für Vermieter wichtig

Baut ein Vermieter nach dem 29. Juli 2026 eine neue Gasheizung ein, teilen sich Vermieter und Mieter ab 2028 die CO2-Kosten und die Gas-Netzentgelte hälftig, ab 2029 auch die Kosten für den Bio-Anteil (§ 5a CO2KostAufG). Ein Teil der laufenden Kosten bleibt dann beim Vermieter.

Gibt es eine Förderung für Gasheizungen?

Nein. Für eine reine Gasheizung gibt es laut co2online keine Fördermittel mehr. Gefördert werden Heizungen mit erneuerbaren Energien, allen voran Wärmepumpen. Wer den Kaufpreis vergleicht, sollte deshalb bei der Wärmepumpe immer den Eigenanteil nach Förderung ansehen, nicht den Bruttopreis.

Gasheizung oder Wärmepumpe: die Kosten im Vergleich

Eine Wärmepumpe kostet in der Anschaffung deutlich mehr. Der ADAC nennt für ein Einfamilienhaus 20.000 bis 50.000 Euro inklusive Einbau. Davon übernimmt die KfW je nach Fall 30 bis 70 Prozent, in einem Fall bis 80 Prozent, gerechnet auf höchstens 28.000 Euro der förderfähigen Kosten. Wie viel am Ende bleibt, rechnet der Ratgeber Wärmepumpe Kosten vor. Was der Umstieg von der Gasheizung kostet und wann er sich rechnet, steht im Ratgeber Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe.

Im Betrieb dreht sich das Bild: Die Wärmepumpe heizt mit Strom und braucht kein Gas, keinen Bio-Anteil und keine CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe. Ob sich das für dein Haus rechnet, hängt vom Dämmstandard, den Heizkörpern und deinem Strompreis ab. Eine Energieberatung vor Ort klärt das am besten.

Steigst du um, fallen beim Gasanschluss weitere Kosten an. Laut Stiftung Warentest kostet die Stilllegung im Schnitt 930 Euro, der Rückbau im Schnitt 1.750 Euro (Stand 08.01.2026). Was dabei gilt, erklärt der Ratgeber Gasanschluss stilllegen.

Kosten der Gasheizung senken: fünf Hebel

  • Gastarif prüfen: Der Gaspreis ist der größte Posten. Jeder Cent pro kWh weniger spart bei 20.000 kWh rund 200 Euro pro Jahr. Wie der Wechsel läuft, zeigt der Ratgeber Gasanbieter wechseln.
  • Hydraulischen Abgleich machen lassen: Das Heizungswasser verteilt sich gleichmäßig, die Heizung arbeitet effizienter.
  • Jährlich warten lassen: Eine gut eingestellte Anlage verbraucht weniger. Die Wartung kostet im Schnitt 130 Euro.
  • Raumtemperatur anpassen: Welche Temperatur in welchem Raum reicht, zeigt der Ratgeber Raumtemperatur.
  • Heizung entlüften und Zugluft stoppen: Anleitungen stehen in den Ratgebern Heizung entlüften und Zugluftstopper und Fensterdichtung.
Tipps & Tricks aus der Praxis

Fünf Tipps zu den Kosten deiner Gasheizung

  1. Gesamtkosten rechnen. Kaufpreis plus laufende Kosten über 20 Jahre, nicht nur das Angebot.
  2. Zwei Angebote einholen. Mit denselben Posten, inklusive hydraulischem Abgleich.
  3. Bio-Pflicht einplanen. Bei neuen Anlagen ab 2029 Tarif oder Alternative klären.
  4. Gasrechnung lesen. Verbrauch und Preis pro kWh sind deine wichtigsten Zahlen.
  5. Gastarif regelmäßig prüfen. Der Preis pro kWh wirkt jedes Jahr auf die Kosten.

Gaskosten senken: Gastarif prüfen

Die Heizung kaufst du einmal, das Gas zahlst du jedes Jahr. Wir prüfen kostenlos, ob für deinen Gasverbrauch ein günstigerer Tarif drin ist.

Wir vergleichen Angebote aus unserem Partnernetzwerk, keinen vollständigen Markt. Für dich ist die Prüfung kostenlos; kommt ein Vertrag zustande, erhalten wir eine Vergütung. Wir versprechen keine bestimmte Ersparnis.

Häufig gestellte Fragen zu den Kosten einer Gasheizung

Was kostet eine neue Gasheizung?

Eine Gaszentralheizung kostet laut co2online komplett mit Einbau rund 6.000 bis 9.000 Euro. Muss zusätzlich ein Gasanschluss gelegt oder die Abgasleitung erneuert werden, kommen jeweils einige hundert bis über tausend Euro dazu.

Was kostet eine Gastherme mit Einbau?

Ein wandhängendes Gas-Brennwertgerät kostet laut co2online 2.500 bis 4.000 Euro. Mit Montage und Ausbau der alten Therme sind es nach den co2online-Einzelposten rund 2.950 bis 4.800 Euro. Muss die Abgasleitung erneuert werden, kommen 600 bis 1.500 Euro dazu.

Was kostet eine Gasheizung für 200 qm?

Bei mittlerem Verbrauch nach Heizspiegel 2026, bis 123 kWh pro Quadratmeter, braucht ein Haus mit 200 m² rund 24.600 kWh Gas im Jahr. Mit 11,93 Cent pro kWh, Strom und Wartung sind das rund 3.157 Euro im Jahr oder 263 Euro im Monat. Das ist eine eigene Beispielrechnung.

Was kostet eine Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe?

Laut co2online beginnt eine Gas-Hybridheizung bei etwa 10.000 Euro, meist liegen die Kosten zwischen 10.000 und 30.000 Euro (Stand 30.04.2025). Mit einer Hybridheizung kannst du nach dem neuen Gesetz die Bio-Pflicht einer neuen Gasheizung erfüllen, wenn die Wärmepumpe groß genug ist.

Was kostet eine Gasheizung im Monat?

Das hängt vor allem vom Verbrauch ab. Bei 20.000 kWh im Jahr und dem BDEW-Durchschnittspreis von 11,93 Cent kommen Gas, Strom und Wartung zusammen auf rund 2.609 Euro im Jahr, also etwa 217 Euro im Monat. Das ist eine eigene Beispielrechnung.

Wie hoch sind die Wartungskosten einer Gasheizung?

Laut co2online kostet die Wartung einer Gasheizung 80 bis 220 Euro, im Schnitt 130 Euro. Sie sollte jährlich von einer Fachkraft gemacht werden. Die Gebühren des Schornsteinfegers kommen dazu.

Gibt es eine Förderung für eine Gasheizung?

Für eine reine Gasheizung gibt es laut co2online keine Fördermittel mehr. Gefördert werden zum Beispiel Wärmepumpen.

Darf ich 2026 noch eine Gasheizung einbauen?

Ja. Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz, die 65-Prozent-Regel ist entfallen. Wer eine neue Gasheizung einbaut, muss ab 2029 aber einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe nutzen, beginnend mit 10 Prozent.

Wie lange hält eine Gasheizung?

Laut Herstellerangaben, die co2online nennt, 15 bis 25 Jahre. Ab etwa 15 Jahren lohnt es sich, über eine Erneuerung nachzudenken.

Lohnt sich eine neue Gasheizung noch?

Das hängt vom Haus und von deinen Plänen ab. Die Anschaffung ist günstig, die laufenden Kosten sind hoch und hängen an Gaspreis, CO2-Preis und dem Bio-Anteil ab 2029. Vergleich deshalb die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer, nicht nur den Kaufpreis.

Fazit: Günstig im Kauf, teuer im Betrieb

Eine neue Gasheizung kostet mit Einbau rund 6.000 bis 9.000 Euro und ist damit in der Anschaffung das günstigste Heizsystem. Über die Nutzungsdauer zahlst du aber ein Vielfaches davon für Gas, Strom und Wartung, im Einfamilienhaus-Beispiel rund 2.609 Euro im Jahr. Förderung gibt es nicht, und für neue Anlagen kommt ab 2029 der Bio-Anteil dazu. Vergleich deshalb die Gesamtkosten, hol mehrere Angebote ein und prüf deinen Gastarif, denn der Gaspreis ist der größte Hebel.

Christian Grünefeld · Ganter Energie

Ganter Energie vermittelt Strom- und Gastarife für Haushalte und Gewerbe. Die Angaben hier sind allgemeine Informationen anhand der genannten Quellen, Stand 26.09.2026. Für dein Haus ersetzen sie kein Angebot eines Fachbetriebs.

Quellen und Stand der Angaben

Kosten, Wartung und Lebensdauer · Links geprüft am 26. September 2026 · Wortlaut-Prüfung ausstehend

Preise und Recht · Werte übernommen aus den verlinkten Ganter-Ratgebern, dort mit Primärquellen belegt