Heizkurve einstellen: Vorlauftemperatur richtig anpassen für Heizkörper, Fußbodenheizung und Wärmepumpe
Was Neigung und Niveau bewirken, welche Richtwerte als Start taugen, wie du Schritt für Schritt vorgehst und welche Vorlauftemperatur zu deinem Heizsystem passt.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt: Beim Heizkurve einstellen drehst du an zwei Stellschrauben. Die Neigung bestimmt, wie stark die Vorlauftemperatur steigt, wenn es draußen kälter wird. Das Niveau verschiebt die ganze Kurve nach oben oder unten. Wird es nur bei Frost zu kalt, erhöhst du die Neigung. Ist es in der Übergangszeit zu kalt oder zu warm, änderst du das Niveau. Ändere immer nur einen Wert in kleinen Schritten und warte mindestens einen Tag, bevor du nachjustierst.
Die Heizkurve ist eine der wichtigsten Einstellungen an deiner Heizung. Passt sie nicht zum Haus, liefert die Heizungsanlage mehr Wärme als nötig, die Räume werden überheizt oder an kalten Tagen nicht richtig warm.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie die Heizkurve funktioniert, welche Richtwerte für Heizkörper, Fußbodenheizung und Wärmepumpe gelten und wie du die Heizkurve Schritt für Schritt richtig einstellst. Dazu kommt eine Übersicht, welche Vorlauftemperatur für welches System passt und was eine optimal eingestellte Heizkurve bei den Heizkosten bringt.
Die Heizkurve legt fest, wie heiß das Heizwasser bei welcher Außentemperatur sein soll.
- Neigung: wirkt vor allem an kalten Tagen. Viessmann nennt für Heizkörper im gut gedämmten Haus 1,0 bis 1,2, für Fußbodenheizung 0,3 bis 0,5.
- Niveau: verschiebt die Kurve parallel und dient der Feineinstellung in der Übergangszeit.
- Geduld: Nach jeder Änderung mindestens 12 bis 24 Stunden warten, bei Fußbodenheizung länger.
- Wärmepumpe: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur macht sie laut Verbraucherzentrale 2 bis 3 Prozent effizienter.
Was ist die Heizkurve?
Die Heizkurve, auch Heizkennlinie genannt, beschreibt die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heizwasser in die Heizkörper oder die Fußbodenheizung fließt. Je kälter es draußen ist, desto mehr Wärme verliert dein Haus, und desto heißer muss das Wasser sein, damit die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird.
Die Heizkurve sorgt dafür, dass die Heizung diese Anpassung automatisch vornimmt. Ein Fühler an der Außenwand meldet die Außentemperatur an die Regelung, und die Regelung berechnet daraus die passende Vorlauftemperatur. Laut Viessmann wirkt die Heizkurve deshalb nur bei einer witterungsgeführten Regelung. Ohne Außenfühler, etwa bei einer rein raumgeführten Steuerung, gibt es keine Heizkurve im eigentlichen Sinn.
Ist die Heizkurve zu steil oder zu hoch eingestellt, wird mehr geheizt als nötig. Die Thermostate drosseln dann zwar die einzelnen Heizkörper, die Heizung erzeugt das heiße Wasser aber trotzdem. Ist sie zu flach oder zu niedrig, bleibt die gewünschte Raumtemperatur an kalten Tagen unerreicht. Eine richtig eingestellte Heizkurve liefert dagegen nur so viel Wärme, wie das Haus bei der aktuellen Außentemperatur gerade braucht. Wer die Heizkurve verstehen will, muss deshalb vor allem auf das Verhältnis zwischen draußen und drinnen schauen.
Die Parameter der Heizkurve: Neigung und Niveau
Fast jede Regelung hat zwei Parameter der Heizkurve, die je nach Hersteller unterschiedlich heißen:
- Neigung oder Steilheit der Heizkurve: Sie bestimmt, wie stark die Vorlauftemperatur bei sinkenden Außentemperaturen steigt. Eine steile Heizkurve reagiert stark auf Kälte, eine flache Heizkurve nur wenig. Viele Regler bieten laut HaustechnikDialog Werte von etwa 0,1 bis 3,5 an.
- Niveau oder Parallelverschiebung der Heizkurve: Es legt die Höhe der Heizkurve fest und hebt oder senkt die gesamte Kurve um einen festen Betrag, ohne die Steigung der Heizkurve zu ändern. Das Niveau der Heizkurve ist für die Feineinstellung gedacht.
Manche Regelungen arbeiten zusätzlich mit einem Fußpunkt und einer Sockeltemperatur. Viessmann nennt als Beispiel einen Fußpunkt von 18 Grad und eine Sockeltemperatur von 25 Grad: Die Heizung startet dann unter 18 Grad Außentemperatur mit mindestens 25 Grad Vorlauftemperatur. Welche Bezeichnungen deine Heizung verwendet, steht in der Bedienungsanleitung.
Welche Heizkurve ist optimal? Richtwerte für die Neigung
Eine ideale Heizkurve für alle Häuser gibt es nicht, die optimale Heizkurve hängt immer vom Gebäude ab. Sie hängt davon ab, wie gut das Haus gedämmt ist und wie groß die Heizflächen sind. Je schlechter die Dämmung, desto steiler muss die Heizkurve meist sein. Ist das Haus gut gedämmt, reicht eine flachere Kurve mit niedriger Vorlauftemperatur. Als Startwerte nennt Viessmann diese Spannen:
Wärmepumpeniedrige Vorlauftemperaturen
0,2 bis 0,4Fußbodenheizunggut gedämmtes Haus
0,3 bis 0,5Heizkörpergut gedämmtes Haus
1,0 bis 1,2Heizkörper im Altbauwenig oder keine Dämmung
1,4 bis 1,6Ein Blick auf die Werkseinstellung lohnt sich. Viessmann nennt für sein Gas-Brennwertgerät Vitodens 300-W ab Werk eine Neigung von 1,4 und ein Niveau von 0. Das liegt über den Richtwerten für Heizkörper im gut gedämmten Haus. Darum lohnt es sich, die Heizkurve nicht einfach so zu lassen, sondern sie an dein Haus anzupassen. Bei einer Heizkurve in einem Altbau mit wenig Dämmung kann die Werkseinstellung dagegen passen, hier zeigt erst der Test an kalten Tagen, ob die Räume warm werden.
Heizkurve einstellen: Schritt für Schritt
Die Einstellung der Heizkurve lässt sich an den meisten Geräten selbst vornehmen, über das Bedienteil der Heizung oder eine App. Wichtig ist ein ruhiges Vorgehen, denn ein Haus reagiert langsam auf jede Änderung. Beim Einstellen der Heizkurve gilt deshalb: Geduld spart mehr Energie als große Sprünge.
Ist es überall angenehm warm, kannst du die Heizkurve in einem weiteren kleinen Schritt absenken und erneut beobachten. Das wiederholst du, bis ein Raum gerade nicht mehr warm genug wird, und gehst dann einen Schritt zurück. So findest du die niedrigste Vorlauftemperatur, mit der dein Haus noch warm wird. Erst dann ist die Heizkurve optimal eingestellt. Für die Nachtabsenkung oder den Sparbetrieb hat die Regelung meist eine eigene, reduzierte Raumsolltemperatur, die die Kurve für die eingestellte Zeit absenkt. Wann sich das lohnt und welche Temperatur nachts passt, steht im Ratgeber Nachtabsenkung.
Zu kalt oder zu warm: welcher Wert angehoben oder abgesenkt wird
Welcher Parameter falsch ist, erkennst du daran, wann es zu kalt oder zu warm wird. Diese Zuordnung nennt Viessmann:
Nur an kalten Tagen zu kaltin der Übergangszeit passt es
Neigung erhöhenBei milden Temperaturen zu kaltan kalten Tagen passt es
Niveau erhöhen, Neigung senkenBei milden Temperaturen zu warman kalten Tagen passt es
Niveau senken, Neigung erhöhenBei jedem Wetter zu warmalle Räume überheizt
Niveau senkenBei jedem Wetter zu kaltalle Räume zu kühl
Niveau erhöhenBleibt nur ein Heizkörper kalt, während der Rest des Hauses warm ist, kann Luft im Heizkörper stecken oder ein Ventil klemmen. Das solltest du prüfen, bevor du die Heizkurve steiler stellst. Wie du das prüfst, steht im Ratgeber Heizkörper wird nicht warm.
Welche Vorlauftemperatur ist richtig?
Die Heizkurve ist das Werkzeug, die Vorlauftemperatur das Ergebnis. Welche Rolle spielt die Heizkurve also für die einzelnen Systeme? Welche Vorlauftemperaturen üblich sind, hängt vor allem vom Heizsystem ab. Grundsätzlich gilt: so niedrig wie möglich, so hoch wie nötig, abhängig von der Außentemperatur.
Vorlauftemperatur bei Heizkörpern
Heizkörper haben eine kleinere Fläche als eine Fußbodenheizung und brauchen deshalb heißeres Wasser. co2online nennt für eine Brennwertheizung 55 bis 60 Grad, für eine Gastherme 60 bis 75 Grad und für einen Altbau mit Heizkörpern 75 bis 90 Grad. Wie hoch der Vorlauf an einem bestimmten Tag tatsächlich ist, regelt die Heizkurve nach der Außentemperatur.
Bei einem Gas-Brennwertkessel lohnt es sich besonders, die Heizkurve so niedrig wie möglich einzustellen. Laut Vattenfall darf das Rücklaufwasser bei Gas höchstens 57 Grad warm sein, damit der Wasserdampf im Abgas kondensiert und der Kessel die zusätzliche Wärme nutzt. Bei Öl liegt die Grenze bei 47 Grad. Eine zu steile Heizkurve treibt auch die Rücklauftemperatur nach oben, und der Brennwerteffekt geht verloren.
Vorlauftemperatur bei Fußbodenheizung
Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme über die ganze Bodenfläche und kommt mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus. co2online nennt für gut gedämmte Gebäude im Durchschnitt 25 bis 35 Grad. Als Obergrenze gibt co2online 35 Grad für neue und 55 Grad für alte Anlagen an, darüber drohen Schäden an Bodenbelag oder Bausubstanz. Die Heizkurve ist bei einer Fußbodenheizung deshalb flach. Weil der Estrich viel Wärme speichert, reagiert der Raum besonders träge: Warte nach jeder Änderung lieber zwei Tage.
Vorlauftemperatur bei der Wärmepumpe
Bei einer Wärmepumpe hat die Heizkurve den größten Einfluss auf die Kosten. Die Wärmepumpe hebt Wärme aus Luft oder Erdreich auf die Vorlauftemperatur an. Je kleiner der Abstand, desto weniger Strom braucht sie und desto effizienter arbeitet sie. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nennt als Mindestziel, die Vorlauftemperatur auf höchstens 55 Grad zu begrenzen, weniger sei besser. Jedes Grad weniger macht die Wärmepumpe nach ihren Angaben 2 bis 3 Prozent effizienter.
Wärmepumpen werden deshalb mit einer flachen Heizkurve betrieben. Viessmann nennt eine Neigung von 0,2 bis 0,4. Wer eine Wärmepumpe im Altbau plant, kann schon mit der alten Heizung testen, ob das Haus mit 55 Grad warm wird. Wie das geht, steht im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
Ganter Energie · TarifcheckStromrechnung zu hoch?Wir prüfen deinen Strom- oder Gastarif und zeigen dir, ob du zu viel zahlst.Jetzt Tarif prüfen →Kostenlos · unverbindlich · unabhängigHeizkurve optimal eingestellt: Was bringt das bei den Heizkosten?
Mit einer optimierten Heizkurve kannst du Energie sparen und damit Geld sparen. Eine pauschale Prozentzahl für die Ersparnis gibt es aber nicht, weil jedes Haus anders startet. Viessmann beziffert den Effekt der Heizkurve selbst nicht, sondern spricht nur davon, dass eine Optimierung der Heizkurve die Heizkosten senken kann. Bei der Wärmepumpe lässt sich der Effekt aber mit den Angaben der Verbraucherzentrale abschätzen.
Stromverbrauch vorherBeispielannahme, 37 Cent pro kWh
4.000 kWh · 1.480 €Effizienzgewinn5 Grad × 2 bis 3 Prozent
10 bis 15 %Stromverbrauch nachher4.000 kWh geteilt durch 1,10 bis 1,15
rund 3.480 bis 3.640 kWhErsparnis im Jahrbei gleichem Strompreis
rund 135 bis 195 €Bei Gas und Öl wirkt eine niedrigere Heizkurve vor allem über die niedrigere Rücklauftemperatur, die den Brennwerteffekt ermöglicht. Wie viel du damit einsparst, hängt stark von der Anlage ab. Ob dein Verbrauch ungewöhnlich hoch ist, kannst du im Ratgeber Gasverbrauch zu hoch einordnen.
Eine Voraussetzung für eine niedrige Heizkurve ist der hydraulische Abgleich. Ohne ihn bekommen Heizkörper nahe der Heizung zu viel Wasser und entfernte zu wenig. Wer das mit einer steileren Heizkurve oder mehr Pumpenleistung ausgleicht, erhöht laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nur den Energieverbrauch, nicht den Wohnkomfort. Den hydraulischen Abgleich führt ein Fachbetrieb durch.
Heizkurve selber einstellen oder einstellen lassen?
Die Heizkurve selbst anpassen kannst du bei den meisten Gas- und Ölheizungen und bei vielen Wärmepumpen über das Menü für Endkunden. Findest du die Heizkurve im Bedienteil nicht oder ist der Menüpunkt gesperrt, lohnt es sich, die Heizkurve bei der nächsten Wartung einstellen zu lassen und vorher dein Protokoll mitzugeben.
Einen Fachbetrieb brauchst du auch, wenn trotz steiler Heizkurve einzelne Räume kalt bleiben, die Heizung sehr laut ist oder die Anlage oft taktet. Dann kann das Problem an der Hydraulik oder an zu kleinen Heizflächen liegen, und das sollte ein Fachbetrieb prüfen. Bei Heizkörpern mit zu wenig Leistung können zum Beispiel Heizkörperlüfter helfen, die Wärmeabgabe zu erhöhen.
Fünf Tipps, wie du die Heizkurve optimal einstellst
- Mit der Neigung beginnen. Stell sie an einem kalten Tag passend ein und nutze das Niveau erst danach für die Feinarbeit.
- Nicht gegen die Thermostate arbeiten. Stehen die Thermostate beim Test auf halber Stufe, siehst du nicht, ob die Heizkurve reicht.
- Sonne und Gäste ausblenden. Prüfe die Raumtemperatur an Tagen ohne starke Sonne und ohne viele Personen im Raum.
- Nach der Sanierung nachjustieren. Neue Fenster oder eine gedämmte Fassade senken den Wärmebedarf. Die alte Heizkurve ist danach möglicherweise zu steil.
- Den Preis pro Kilowattstunde prüfen. Die Heizkurve senkt den Verbrauch, der Tarif bestimmt, was jede verbleibende Kilowattstunde kostet.
Heizenergie: Tarif prüfen lassen
Mit einer gut eingestellten Heizkurve brauchst du weniger Gas oder Strom. Was jede Kilowattstunde kostet, entscheidet dein Tarif. Wir prüfen kostenlos, ob für deinen Gas-, Heiz- oder Wärmepumpenstrom ein günstigerer Tarif drin ist, und achten auf Laufzeit und Preisgarantie.
Wir vergleichen Angebote aus unserem Partnernetzwerk, keinen vollständigen Markt. Für dich ist die Prüfung kostenlos; kommt ein Vertrag zustande, erhalten wir eine Vergütung. Wir versprechen keine bestimmte Ersparnis.
Häufige Fragen zum Einstellen der Heizkurve
Was ist der Unterschied zwischen Neigung und Niveau?
Die Neigung bestimmt, wie stark die Vorlauftemperatur steigt, wenn es draußen kälter wird. Das Niveau verschiebt die ganze Heizkurve parallel nach oben oder unten, ohne ihre Steigung zu ändern.
Welche Neigung ist bei Heizkörpern richtig?
Viessmann nennt für Heizkörper im gut gedämmten Haus 1,0 bis 1,2 und im Altbau 1,4 bis 1,6. Das sind Startwerte, die du in kleinen Schritten an dein Haus anpasst.
Welche Heizkurve passt zur Fußbodenheizung?
Eine flache. Viessmann nennt für die Fußbodenheizung im gut gedämmten Haus eine Neigung von 0,3 bis 0,5. Die Vorlauftemperatur liegt laut co2online dort im Durchschnitt bei 25 bis 35 Grad.
Welche Heizkurve braucht eine Wärmepumpe?
Eine möglichst flache, Viessmann nennt 0,2 bis 0,4. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt, die Vorlauftemperatur auf höchstens 55 Grad zu begrenzen. Jedes Grad weniger macht die Wärmepumpe 2 bis 3 Prozent effizienter.
Wie lange muss ich nach einer Änderung warten?
Viessmann empfiehlt mindestens 12 bis 24 Stunden, bei Fußbodenheizung länger. HaustechnikDialog rät, jede Änderung ein bis zwei Tage bei ähnlicher Außentemperatur zu beobachten.
Wann stelle ich die Neigung ein, wann das Niveau?
Die Neigung an kalten Tagen unter 5 Grad Außentemperatur, das Niveau in der Übergangszeit bei 5 bis 15 Grad. So lässt sich erkennen, welcher Wert die Raumtemperatur beeinflusst.
Spart eine flachere Heizkurve wirklich Geld?
Ja, wenn das Haus damit weiter warm wird. Bei der Wärmepumpe sinkt der Stromverbrauch, bei Gas-Brennwertkesseln hilft ein Rücklauf unter 57 Grad, damit der Brennwerteffekt greift. Eine feste Prozentzahl für jedes Haus gibt es nicht.
Warum bleibt ein einzelner Heizkörper kalt?
Wenn nur ein Heizkörper kalt bleibt, während die anderen warm werden, kommen Luft im Heizkörper, ein klemmendes Ventil oder ein fehlender hydraulischer Abgleich in Frage. Prüf das, bevor du die Heizkurve steiler stellst.
Fazit: Kleine Schritte, viel Geduld
Die richtige Einstellung der Heizkurve ist keine Arbeit für einen Nachmittag, sondern für ein paar Wochen in der Heizperiode. Mit der Neigung legst du fest, wie die Heizung auf Kälte reagiert, mit dem Niveau stellst du die Übergangszeit fein ein. Die Richtwerte von Viessmann sind ein guter Startpunkt, dein Haus entscheidet über den Rest. Ziel ist die niedrigste Vorlauftemperatur, bei der alle Räume warm bleiben. Das senkt den Verbrauch bei Gas, Öl und vor allem bei der Wärmepumpe. Den Preis für die verbleibenden Kilowattstunden kannst du jederzeit prüfen lassen.
Quellen und Stand der Angaben
Heizkurve und Einstellung · Links geprüft am 10. Oktober 2026
- Viessmann: Heizkurve richtig einstellen, Anleitung und Tipps (zuletzt geändert am 22.01.2026)
- HaustechnikDialog, SHK-Wissen: Einstellen der Heizkurve
Vorlauftemperatur, Effizienz und Preise · Links geprüft am 10. Oktober 2026






