Nachtstrom: Was er kostet, wer ihn noch bekommt und wann er sich lohnt
Wie Nachtstrom mit Hoch- und Niedertarif funktioniert, was er im Vergleich zum Tagstrom kostet, warum es ihn für neue Anlagen kaum noch gibt und welche Alternativen es für E-Auto und Wärmepumpe gibt.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt: Nachtstrom ist Strom, der in festen Nachtstunden über einen eigenen Nachttarif günstiger abgerechnet wird. Du bekommst ihn praktisch nur mit einem Zweitarifzähler und einem Heizstromvertrag, also für Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe oder ältere Direktheizungen. Für normalen Haushaltsstrom gibt es klassischen Nachtstrom kaum noch. Wer nachts sein E-Auto oder die Wärmepumpe günstiger laden will, nutzt heute eher zeitvariable Netzentgelte nach § 14a EnWG oder einen dynamischen Stromtarif.
Das Prinzip ist alt: Haushalte mit Speicherheizung laden nachts auf und zahlen in diesen Stunden einen günstigeren Preis. Viele Nachtspeicheröfen laufen bis heute so. Wer neu baut oder ein Elektroauto hat und auf günstigen Nachtstrom hofft, wird aber oft enttäuscht: Für den normalen Haushalt ohne Stromheizung ist ein Nachtstromtarif selten geworden.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie Nachtstrom technisch funktioniert, was der Nachttarif im Vergleich zum Tagstrom kostet und für wen ein Nachtstromtarif heute noch sinnvoll ist. Außerdem zeigen wir, welche modernen Alternativen es gibt und wie du deinen Nachtstrom-Anbieter wechselst, ohne in die Falle der Ausgleichsmengen zu tappen.
Nachtstrom ist ein günstigerer Preis für feste Zeiten, gebunden an Zweitarifzähler und Heiztarif.
- Zähler: Ein Zweitarifzähler hat zwei Zählwerke, eins für den Hochtarif (HT) und eins für den Niedertarif (NT).
- Zeiten: Die Zeiten für Nachtstrom legt der Netzbetreiber fest, nicht der Stromanbieter.
- Wer ihn bekommt: Vor allem Haushalte mit Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe oder Direktheizung mit Heizstromvertrag.
- Alternativen: Für E-Auto und neue Wärmepumpen gibt es zeitvariable Netzentgelte und dynamische Tarife.
Was ist Nachtstrom? So unterscheiden sich Tag- und Nachtstrom
Nachtstrom ist kein anderer Strom, sondern ein anderer Preis. Der Strom aus der Steckdose ist derselbe, er wird nur in bestimmten Stunden zu einem günstigeren Arbeitspreis abgerechnet. Diesen günstigeren Preis nennt man Niedertarif (NT), den normalen Preis Hochtarif (HT). Damit der Stromanbieter weiß, wie viel Strom du in welcher Zeit verbraucht hast, brauchst du einen Zweitarifzähler, auch Doppeltarifzähler genannt.
Der Unterschied zwischen Tagstrom und Nachtstrom entsteht also erst im Stromzähler. Ein normaler Eintarifzähler misst den gesamten Stromverbrauch in einem einzigen Zählwerk, egal zu welcher Uhrzeit. Mit so einem alten Zähler gibt es keinen Tag- und Nachtstrom, denn es fehlt die Umschaltung zwischen zwei Zählwerken. Nachtstrom ist deshalb nur günstiger als Tagstrom, wenn ein passendes Messgerät eingebaut ist und dein Vertrag zwei Preise vorsieht.
Laut Verbraucherzentrale hat ein Zweitarifzähler zwei Zählwerke: Das NT-Zählwerk läuft in den vom Netzbetreiber vorgegebenen günstigeren Zeiten, das HT-Zählwerk in der übrigen Zeit. Bei modernen Messeinrichtungen sind die Register meist mit 1.8.1 und 1.8.2 beschriftet. Die Zuordnung ist dabei nicht überall gleich. Welches Zählwerk den Bezug von Nachtstrom misst, steht auf deiner Stromrechnung oder im Vertrag.
Wichtig ist der Unterschied zwischen zwei Messarten, denn er bestimmt, welcher Strom überhaupt als Nachtstrom zählt:
- Getrennte Messung: Die Heizung hat einen separaten Zähler, es gibt also zwei separate Zähler im Haus. Nur die Heizung bekommt den günstigen Nachtpreis, dein Haushaltsstrom läuft über einen zweiten Zähler. Laut Verbraucherzentrale kannst du hier zwei getrennte Verträge abschließen, auch bei verschiedenen Anbietern.
- Gemeinsame Messung: Ein Zähler erfasst Heizung und Haushalt zusammen und schaltet zu festen Zeiten zwischen HT und NT um. In der NT-Zeit läuft dann meist auch der übrige Haushalt günstiger. Hier ist nur ein gemeinsamer Vertrag möglich.
Ein Zweitarifzähler bedeutet also nicht automatisch, dass jeder Strom in der Nacht billig ist. Mehr zu Messkonzepten und Heizstromtarifen steht im Ratgeber Heizstrom.
Gibt es Nachtstrom 2026 noch? Die Verfügbarkeit von Nachtstrom
Ja, Nachtstrom gibt es noch, aber fast nur als Heizstrom. Heizen mit Nachtstrom ist der klassische Fall: Nachtspeicherheizungen laden ihre Steine im günstigen Zeitfenster auf und geben die Wärme tagsüber ab. Wer so mit Strom heizen will, bezieht diesen Nachtspeicherstrom über spezielle Tarife. Heizen mit Strom ist damit bis heute der Hauptgrund für einen Nachtstromtarif. Wer bereits eine Nachtspeicherheizung, eine ältere Wärmepumpe mit eigenem Zähler oder eine Direktheizung mit Heizstromvertrag hat, kann weiterhin einen Tarif mit Tag- und Nachtpreis nutzen und den Anbieter wechseln. Für normalen Haushaltsstrom ohne Heizung ist so ein Tarif dagegen selten. Ob dein Grundversorger oder dein Stadtwerk so einen Tarif noch führt, steht in dessen Preisblättern.
Für neue Anlagen hat sich die Lage geändert. Ein Beispiel: Die Stadtwerke Passau schreiben in ihrem Preisblatt Heizstrom ab 1. April 2026, dass die Stromlieferbedingungen nur für Bestandsanlagen mit Inbetriebnahme vor dem 1. Januar 2024 gelten. Seit 2024 werden neue Wärmepumpen und Wallboxen in der Regel über § 14a EnWG eingebunden. Ob ein bestimmter Anbieter Nachtstrom für deinen Anschluss liefert, hängt also von deinem Netzgebiet, deinem Zähler und dem Alter deiner Anlage ab.
Nachtspeicherheizung mit ZweitarifzählerBestehender Heizstromvertrag
Ja, günstig vergleichenÄltere Wärmepumpe mit eigenem ZählerInbetriebnahme vor 2024
Ja, Heizstromtarif prüfenNeue Wärmepumpe oder Wallbox ab 2024Steuerbare Verbrauchseinrichtung
§ 14a EnWG statt NachtstromE-Auto lädt nachts, Smart Meter vorhandenKein Heizstrom
Dynamischer Tarif prüfenNormaler Haushalt ohne StromheizungNur ein Eintarifzähler
Kein NachtstromWas kostet Nachtstrom im Vergleich zum Tagstrom?
Einen bundesweiten Durchschnittspreis für Nachtstrom gibt es nicht, weil Netzentgelte, Zeitfenster und Tarife regional verschieden sind. Wie groß der Unterschied zwischen HT und NT ist, zeigt ein echtes Preisblatt: Die Stadtwerke Passau nennen für Wärmespeicher-Raumheizung mit getrennter Messung ab 1. April 2026 einen Arbeitspreis von 27,39 Cent pro Kilowattstunde im Hochtarif und 23,59 Cent im Niedertarif, jeweils brutto. Dazu kommt ein Grundpreis von 83,97 Euro im Jahr. Für Wärmepumpen liegen die Preise dort bei 25,74 Cent (HT) und 21,93 Cent (NT).
Daraus ergibt sich ein Rechenbeispiel. Es ist eine eigene Rechnung mit den Passauer Preisen, kein Durchschnittswert für Deutschland:
Das Beispiel zeigt: Nachtstrom und Tagstrom liegen beim Preis näher beieinander, als viele erwarten. Nachtstrom ist günstiger, aber nicht deutlich günstiger. Wie hoch deine Stromkosten am Ende sind, hängt von den Strompreisen deines Energieversorgers ab. Den größeren Hebel hat oft der Tarif selbst. Laut Verbraucherzentrale kann ein Wechsel des Heizstromtarifs Geld sparen. Welche Kosten deine Heizung insgesamt verursacht, zeigt der Ratgeber Nachtspeicherheizung.
Laut Verbraucherzentrale schlagen einige Anbieter bis zu 25 Prozent des Verbrauchs vom Nacht- auf den Tagpreis um. Im Beispiel der Verbraucherzentrale mit 28 Cent (HT) und 21 Cent (NT) kosten 1.000 umgeschichtete Kilowattstunden rund 70 Euro mehr im Jahr. Vergleichsportale zeigen diese Kosten nicht an. Frag beim neuen Anbieter nach, ob er Ausgleichsmengen verwendet.
Wann lohnt sich Nachtstrom, auch ohne Nachtspeicher?
Für einen normalen Haushalt ohne Stromheizung lohnt sich klassischer Nachtstrom meist nicht, und oft bekommst du ihn auch gar nicht. Selbst wer bewusst nachts Strom verbrauchen will, verschiebt meist nur einen kleinen Teil. Viele Verbraucher laufen tagsüber und abends: Kochen, Licht, Fernseher, Homeoffice. Selbst wenn du einen Zweitarifzähler hättest, liefe dieser Strom über den teureren Tagpreis. Dazu kommt bei manchen Tarifen ein höherer Grundpreis für den zweiten Zähler oder das zweite Zählwerk.
Anders sieht es aus, wenn große Verbraucher nachts laufen. Das sind vor allem Speicherheizungen, Wärmepumpen und Elektroautos. Für Nachtspeicherheizungen bleibt der Heizstromtarif die passende Lösung, und hier kann ein günstiger Tarif eine echte Einsparung bringen. Für Elektroauto und neue Wärmepumpe gibt es inzwischen eine günstige Alternative, auf die du umsteigen kannst.
Für wen lohnt sich Nachtstrom also? Der Vorteil von Nachtstrom zeigt sich besonders für Haushalte mit Nachtspeicherheizungen: Sie beziehen den Großteil ihres Heizstroms nachts günstiger. Wer dagegen nur einzelne Geräte nachts laufen lässt, kann Nachtstrom nutzen, spart damit aber wenig.
Ganter Energie · TarifcheckStromrechnung zu hoch?Wir prüfen deinen Strom- oder Gastarif und zeigen dir, ob du zu viel zahlst.Jetzt Tarif prüfen →Kostenlos · unverbindlich · unabhängigHat Nachtstrom Zukunft? Alternativen mit § 14a EnWG und dynamischen Tarifen
Für neue Wärmepumpen und Wallboxen ersetzt § 14a EnWG den klassischen Nachttarif. Wer eine steuerbare Verbrauchseinrichtung betreibt, akzeptiert, dass der Netzbetreiber den Strombezug bei Engpässen drosseln darf, und bekommt dafür ein reduziertes Netzentgelt. Laut Bundesnetzagentur erhalten Betreiber steuerbarer Verbrauchseinrichtungen seit dem 1. Januar 2024 eine solche Reduzierung (Module 1 und 2).
Am nächsten am alten Nachttarif ist Modul 3, das zeitvariable Netzentgelt. Es gilt laut Bundesnetzagentur seit dem 1. April 2025, hat drei Tarifstufen und soll dazu anregen, Verbrauch, insbesondere das Laden von Elektroautos, in lastschwächere Zeiten zu verlegen. Die Bundesnetzagentur hat im Mai 2026 Netzbetreibern Zwangsgelder angedroht, weil sie Modul 3 nicht oder nur unzureichend umsetzen. Frag deshalb bei deinem Netzbetreiber nach, ob Modul 3 bei dir schon verfügbar ist. Alle Module erklärt der Ratgeber § 14a EnWG.
Die zweite Alternative ist ein dynamischer Stromtarif. Dabei folgt der Arbeitspreis den Börsenstrompreisen, die sich im Tagesverlauf ändern. Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Stromlieferanten Kunden mit intelligentem Messsystem einen dynamischen Tarif anbieten (§ 41a EnWG). Ohne Smart Meter geht das nicht. Ob sich das für dich lohnt, steht im Ratgeber Dynamischer Stromtarif.
Nachtstrom Vergleich: Stromanbieter mit Nachtstrom finden und wechseln
Wer schon einen Nachtstromtarif hat, kann den Anbieter wechseln wie bei normalem Strom. Messgerät, Zeiten für Nachtstrom und Netzbetreiber bleiben gleich. Nachtstromtarife gibt es bei verschiedenen Anbietern, deshalb lohnt ein Blick auf Anbieter und Tarife im Vergleich. Damit du einen passenden Nachtstromtarif findest und der Vergleich fair ist, brauchst du ein paar Angaben:
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, im Vergleichsportal zunächst alle Laufzeiten und Tarife ohne Preisgarantie anzuzeigen, damit möglichst viele Angebote erscheinen. Bei gemeinsamer Messung findest du laut Verbraucherzentrale oft nur 10 bis 20 Tarife. Eine Vertragsbindung von etwa einem Jahr hält die Verbraucherzentrale für sinnvoll. So findest du Tarife für Nachtstrom, die zu deinem Verbrauch passen, und kannst bei Bedarf wieder wechseln. Wie der Wechsel im Detail abläuft, erklärt der Ratgeber Heizstrom vergleichen.
Was kostet dich Strom im Monat? Rechne es mit deinem Verbrauch und deinem Arbeitspreis aus.
RechnerStromkosten berechnenKostenlos, ohne Anmeldung. Kosten pro Monat und Jahr.Fünf Tipps zur Nutzung von Nachtstrom
- Zählwerke kennen. Notiere einmal im Jahr HT und NT getrennt. Ohne diese Werte zu deinem Stromverbrauch findest du keinen passenden Tarif.
- Jedes Jahr prüfen. Heizstromkunden bleiben oft jahrelang im selben Tarif, obwohl es günstige Tarife gibt.
- Nach Ausgleichsmengen fragen. Sie können den günstigen Nachtpreis teurer machen.
- Große Verbraucher in die Nacht legen. Bei gemeinsamer Messung laufen Waschmaschine oder Geschirrspüler mit einer Zeitschaltuhr nachts günstiger.
- Bei neuen Geräten an § 14a denken. Für Wallbox und neue Wärmepumpe ist das zeitvariable Netzentgelt der bessere Weg.
Nachtstrom- oder Heizstromtarif prüfen lassen
Du hast einen Zweitarifzähler und zahlst seit Jahren denselben Preis? Wir prüfen kostenlos, ob für deinen HT- und NT-Verbrauch ein günstigerer Heizstromtarif drin ist, und achten dabei auf Ausgleichsmengen.
Wir vergleichen Angebote aus unserem Partnernetzwerk, keinen vollständigen Markt. Für dich ist die Prüfung kostenlos; kommt ein Vertrag zustande, erhalten wir eine Vergütung. Wir versprechen keine bestimmte Ersparnis.
Häufige Fragen zu Nachtstrom
Was ist Nachtstrom?
Nachtstrom ist Strom, der in festen Nachtstunden zu einem günstigeren Niedertarif abgerechnet wird. Dafür brauchst du einen Zweitarifzähler mit zwei Zählwerken. Die Zeiten legt der Netzbetreiber fest.
Gibt es Nachtstrom noch?
Ja, vor allem als Heizstrom für Nachtspeicherheizungen, ältere Wärmepumpen und Direktheizungen. Für normalen Haushaltsstrom ohne Heizung ist ein Nachtstromtarif selten. Neue Wärmepumpen und Wallboxen laufen seit 2024 meist über § 14a EnWG.
Wie viel günstiger ist Nachtstrom?
Das hängt vom Netzgebiet ab. Im Preisblatt der Stadtwerke Passau ab April 2026 liegt der Niedertarif für Speicherheizung bei 23,59 Cent und der Hochtarif bei 27,39 Cent pro Kilowattstunde, also 3,80 Cent Unterschied. In anderen Regionen kann der Abstand größer oder kleiner sein.
Wann gilt der Nachtstrom?
Die Niedertarif-Zeiten legt der Netzbetreiber fest, nicht dein Stromanbieter. Sie liegen meist in der Nacht, können je nach Netzgebiet aber unterschiedlich sein. Die genauen Zeiten stehen im Preisblatt oder erfährst du beim Netzbetreiber.
Kann ich mit Nachtstrom mein E-Auto laden?
Nur wenn die Wallbox an einem Zähler mit Niedertarif hängt, und das ist selten. Für neue Wallboxen ist das zeitvariable Netzentgelt nach § 14a EnWG Modul 3 gedacht, das laut Bundesnetzagentur seit April 2025 gilt. Alternativ kommt ein dynamischer Stromtarif mit Smart Meter in Frage.
Kann ich meinen Nachtstrom-Anbieter wechseln?
Ja. Zähler, Netzbetreiber und Niedertarif-Zeiten bleiben gleich, nur der Vertrag ändert sich. Bei getrennter Messung kannst du Heiz- und Haushaltsstrom sogar bei verschiedenen Anbietern beziehen. Achte auf Ausgleichsmengen im neuen Tarif.
Was sind Ausgleichsmengen beim Nachtstrom?
Manche Anbieter rechnen einen Teil des Niedertarif-Verbrauchs als Hochtarif ab, laut Verbraucherzentrale bis zu 25 Prozent. Das verteuert den Strom, je nach Verbrauch laut Verbraucherzentrale um durchschnittlich 50 bis 100 Euro im Jahr.
Lohnt sich Nachtstrom für einen normalen Haushalt?
Meist nicht. Kochen, Licht und Fernseher laufen tagsüber und abends und damit über den teureren Hochtarif. Sinnvoll ist Nachtstrom vor allem für große Verbraucher, die nachts laufen, etwa Speicherheizungen.
Fazit: Nachtstrom ist heute vor allem Heizstrom
Nachtstrom als Heizstrom gibt es noch, aber fast nur für Haushalte mit Speicherheizung, Wärmepumpe oder Direktheizung und einem Zweitarifzähler. Nachtstrom ist günstiger als Tagstrom, der Abstand ist aber oft kleiner als gedacht. Ein Wechsel aus einem alten Heizstromtarif kann mehr bringen, solange der neue Anbieter keine Ausgleichsmengen verwendet. Für neue Wärmepumpen, Wallboxen und E-Autos ist der klassische Nachttarif kein Thema mehr: Hier sind das zeitvariable Netzentgelt nach § 14a EnWG und dynamische Stromtarife der richtige Weg. Wenn du unsicher bist, welcher Tarif zu deinem Zähler passt, lass einen günstigen Nachtstromtarif für dich suchen. Weniger Strom zu verbrauchen bleibt dabei der zweite Hebel.
Quellen und Stand der Angaben
Gesetzestexte · lxgesetze.de · Wortlaut geprüft am 9. Oktober 2026
- § 14a EnWG – Steuerbare Verbrauchseinrichtungen, reduzierte Netzentgelte
- § 41a EnWG – Dynamische Stromtarife
Weiterführend · Links geprüft am 9. Oktober 2026






